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 Fahnenweihe 1962 

 

 

 

 

   

 

 

Die Vereinsfahne

 

aus dem Jahr 1962

 

Kauf der Fahne:
Die Fahne sollte laut Vertrag mit der Fahnenstickerei in Schierling 1390,- DM kosten. Jagtpächter Hartl erklärte sich bereit, davon 300,- DM zu übernehmen und wünschte für die Fahne ein Motiv mit der Rechberger Kirche. Zur Besprechung mit Herrn Hartl machte sich eine Delegation von Rechberger Feuerwehrleuten auf den Weg nach Regensburg. Sie begehrten Einlass zu den Privaträumen des Herrn Hartl, wurden jedoch von der Sekretärin abgewiesen. Erst nach langen Erklärungen wurden sie vorgelassen und standen ehrfurchtsvoll im Chefzimmer und bewunderten die repräsentative Einrichtung des Zimmers. Herr Hartl erwies sich als äußerst großzügig. Er übernahm die gesamten Kosten für die Fahne und ließ auch die Einladungen an die über 60 Vereine verschicken. Nachdem wegen eines Missverständnisses kurz vor dem Fest noch kein Trauerband gekauft war und noch am Samstag vor dem Fest auf eine kurzfristige Bestellung hin eilig "Die Gemeinde Rechberg" auf das Band gestickt worden war, holte am Sonntag ein Fahrer der Firma Hartl das Trauerband aus Schierling.

Ehrungen:
14 Tage vor der Fahnenweihe wurden Ehrungen vorgenommen.

Das goldene Ehrenzeichen erhielten:
Rappl Johann und Söllner Johann.

Das silberne Ehrenabzeichen erhielten:
Hammer Josef, Spangler Johann, Rappl Johann, Wagner Johann, Schleyerbach Eugen, Birnthaler Franz und Baumer Georg.

Nähere Vorbereitung und Verlauf des Festes:
Ein paar Tage vor der Fahnenweihe wurden von Mitgliedern der Feuerwehr Schotter auf die Straßen und Wege ausgebracht, um die zahlreichen Löcher aufzufüllen.

Am Freitag vor dem Fest war die letzte vorbereitende Versammlung. Hier wurde u.a. festgelegt, dass Achhammer Max die Fahne tragen sollte, seine Begleiter sollten Rappl Josef und Beer Rupert sein. Die Versammlung zog sich über die Sperrstunde hinaus hin. Es musste eine Strafe von 106,- DM gezahlt werden.

 

 

Gottesdienst Fahnenweihe 1962

 

 

 

Gottesdienst Fahnenweihe 1962

 

 

 

Fahnenmutter Rappl Kathi (Bildmitte) und den Festdamen von links:
Liebl Antonia, Beer Martha, Wagner Maria und Höreth Sophie

 

 

Die Fahnenweihe fand in der Kirche statt. Pfarrer Eberl hielt die Hl. Messe. Fahnenmutter war Katharina Rappl, und Festjungfrauen waren Martha Beer, Maria Wagner, Antonia Liebl und Sophie Höreth. Auf dem Festplatz, der auf einer Wiese, die sich damals gegenüber dem heutigen Friedhof befand, eingerichtet wurde, fand bei herrlichem Wetter (8. Juli) ein schönes Fest statt.

Festsprecher der Feuerwehr war Schleyerbach Eugen.

Festredner:  Schirmherr Drachsler MdB, MdL a.D.
                       Landrat Lindhuber (Parsberg)
                       Kreistagsabgeordneter Rupp
                       Kreisbrandinspektor Geil

Rappl Johann und Söllner Johann fuhren als Gründungs- und Ehrenmitglieder beim Festzug im offenen Auto. Beim Fest wurde viel getrunken. Nachmittags um 16:00 Uhr ging das Bier beim Gasthof Winkler aus. Daraufhin wurde Bier vom Gasthof Schnaus geholt. Auch das reichte nicht, so dass man sich noch an den Gasthof Birnthaler wenden musste. Gegen Ende des Festes entstand dann leider eine "riesige Rauferei".

 

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