Freiwillige Feuerwehr Rechberg
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100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Rechberg

Patenbitten am 05. Juni 1999

Die Feuerwehrmänner und -frauen der FF Rechberg zogen am Samstag Abend nach Oberpfraundorf, um für die Patenschaft der 100-Jahr-Feier im August zu bitten. Unterstützung beim Fußmarsch erhielten sie dabei von der Blaskapelle St. Martin Oberpfraundorf, die sie begleitete. Zur Absicherung diente das neue Einsatzfahrzeug der Rechberger Wehr. Bevor die Rechberger die Bitte überhaupt vortragen durften, mussten der Vorsitzende Georg Kleindienst und die Festmutter Walburga Rappl einen Baumstamm zersägen. Nachdem sie das erste Hindernis bravourös meisterten, wartete bereits die nächste Station, die Patenbitte.
In Versform trugen die Festbraut Sabine Kleindienst, die Festmutter, der Vorsitzende und Kommandant Gerhard Söllner der Nachbarwehr die Bitte vor. Die Feuerwehr aus Oberpfraundorf ließ sich nicht lange betteln und nahm die Patenschaft gerne an.

Festbraut

   

Festmutter

   

Kommandant

Wir Rechberger hom heit unsan ganz´n Mut zammagnumma,
und san zu eich af Pfraundorf owa kummer,
mir hom an groß´n Schmerz,
und der liegt uns arg am Herz.
Es ist bei uns zur Sommerszeit,
gar eine große Festlichkeit.
Unser Verein wird heuer hundert Jahr,
ihr habts richtig g´hört
es ist wirklich wahr.

 Zu dieser Festlichkeit, wie kannt´s anders sei,
braucht ma seit jeher an guten Patenverein.
Drum frag´n ma Euch in allen Ehren,
tat´s uns die Bitt net verwehr´n.
Ihr werd´s es ganz sicher net bereun,
und mir tat´n se ganz sakrisch freun.
 Warum mir da san, habts ja eat´z g´hört.
Patenverein sollt´s zum 100 jährigen wieder wer´n.
Drum knia mir uns her, auf des Scheitl,
und wenn´s dann Ja sagt´s,
trink ma a paar Seidl.
Unsere Freunschaft soll net rosten,
a´Faßl Bier laß`ma uns des scho kosten.
Drum nochmal die Bitt,
macht´s uns die Freud,
stehts als Paten uns zur Seit.

Antwort d. Patenvereins

   

Vereinsvorstand

   

Antwort d. Patenvereins

Es ist für uns eine große Ehr,
drum koana von uns eicha Bitt verwehr.
Wir übernehmen gern die Patenschaft
und feiern mit Euch in vereinter Kraft.
 Und jetzt bitten wir Euch recht sche,
laßt´s uns doch endlich aufsteh,
damit die Patenschaft besiegelt waar´n ka,
stoßen wir doch gleich mit de Kraigl´n a.
 

Und laßt´s uns a net vergess´n,
is Trink´a und Ess´n,
Drum gema jetzt eine in´s Haus,
zu unserm Wirt,
dem Manfred Schnaus.

Beim Patenbitten,
v.l.n.r. Vorstand Georg Kleindienst, Festbraut Sabine Kleindienst,
Festmutter Wally Rappl und Kommandant Gerhard Söllner

Vorstand Ludwig Seitz betonte, dass er stolz sei, Seite an Seite das 100 jährige Jubiläum im August mit Rechberg  begehen zu dürfen. Dies werde die gute Freundschaft der beiden Wehren nur weiter kräftigen. Ein Anlaß zum Feiern war dies allemal und so zapften die beiden Schirmherrn, Bürgermeister Hermann Laßleben und Reinhard Schmid, das mitgebrachte Faß an. Anschließend zog man gemeinsam mit Marschmusik zum Vereinswirt Manfred Schnaus und feierte die frischgebackene Patenschaft mit einer Brotzeit und Freibier. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Kare und Reiner, ebenfalls aktive Feuerwehrmitglieder.

Das Gründungsfest vom 06. bis 09. August 1999

Mit Pauken und Tropeten feierte die Feuerwehr Rechberg ihr 100-jähriges Bestehen. Höhepunkt war der Festzug mit 63 Vereinen und zahlreichen Ehrengästen. Den Abschlußabend gestalteten die "Bachler Buam" aus Österreich.

Zum Festauftakt am Freitag wurde das Bierzelt kurzerhand in eine "Diskothek" verwandelt. Für die richtige Musikauswahl sorgte DJ Robert Ehmann aus Oberpfraundorf. Dabei kamen der Nachwuchs aber auch Junggebliebene voll auf ihre Kosten.
Der Samstag stand im Zeichen des Gedenkens an die verstorbenen Feuerwehrmitglieder. Ihnen ist es schließlich zu verdanken, dass die Feuerwehr gegründet und bis heute weitergeführt wurde. Die Andacht im Rechberger Friedhof hielt BGR Pfarrer Albert Weihrich. Zu Ehren der Verstorbenen legte Vorsitzender Georg Kleindienst einen Kranz nieder.

   

Die Totenehrung

 

auf dem Friedhof Rechberg

Den offiziellen Bieranstich übernahm am Samstag Jagdpächter Reinhard Schmid. In Rechberg ist es bereits Tradition, dass bei Feierlichkeiten der Jagdpächter die Schirmherrschaft übernimmt. An der Seite von Schmid fungierte Hermann Laßleben als Schirmherr für den Festsonntag.
Landrat Rupert Schmid wies auf die Notwendigkeit der Feuerwehren hin. Mit den Worten "wer feiert hat Zukunft, wer feiert hat Perspektive" wünschte er dem Jubelverein alles Gute für den weiteren Festverlauf. Für Stimmung und Unterhaltung sorgten an diesem Abend Blaskapelle, Hochzeitslader und Gstanzlsänger. Vom Landrat bis hin zu den Festdamen wurde hier jeder auf´s Korn genommen und somit war für gute Stimmung im Festzelt bestens gesorgt.

Nach einer für die meisten nur kuzen Nacht weckte die Blaskapelle "St. Martin" Oberpfraundorf und Böllerschützen Rechberg bereits in den frühen Morgenstunden des Sonntags. Zusammen mit dem Jubelverein holte die Kapelle Schirmherren, Festdamen, den Patenverein FF Oberpfraundorf und weitere Gastvereine ein. Den Festgottesdienst zelebrierte BGR Pfarrer Albert Weihrich und lobte in seiner Predigt die stetige Einsatzbereitschaft der Wehr. Festmutter Wally Rappl und Festbraut Sabine Kleindienst brachten nach der Weihe ihre Erinnerungsbänder an der Vereinsfahne der Rechberger Feuerwehr an. Ebenso stiftete der Patenverein ein und empfing selbst zum Dank der Patenübernahme ein Fahnenband.

 

 Der Kirchenzug

MdL Herbert Mirbeth wies auf die große Stärke der Vereine, vor allem der Feuerwehren, hin. Sie seien es nämlich, was in den Schulen oft zu kurz kommt, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Bürgermeister und Schirmherr Hermann Laßleben dankte den Rechberger Feuerwehrmännern und -damen für ihre lange uneigennützige Tätigkeit, die für den Ort und die Marktgemeinde erbracht wird. Ein Beispiel dafür ist vor allem das im Jahr 1986 durch sehr viel Eigenleistung erbaute Feuerwehrhaus, betonte Laßleben.

Der Höhepunkt des Jubiläums war der farbenprächtige Festzug, an dem sich 63 Vereine und zahlreiche Ehrengäste beteiligten. Unter ihnen befanden sich auch Vertreter der Landkreisführung der Freiwilligen Feuerwehren, angeführt durch KBR Waldemar Knott. Unter den Vereinen waren auch Vertreter der FF Stade bei Hamburg anwesend.

 

Unsere Festdamen und -mädchen beim Festzug

 

Der Festzug in der Leonhard-Nübler-Straße

 

Fahnenabordnung der FF Stade

Eine weitere Attraktion waren die angebotenen Hubschrauberrundflüge, bei denen man die Festlichkeiten und die schöne Landschaft aus luftiger Höhe bestaunen konnte. Nach den Strapazen des langen Festwochenendes klang der Festsonntag mit einem Festabend mit Musik der "Otterbachtaler" aus.
Am Montag endete das viertägige Jubelfest unter dem Motto "Tag der guten Nachbarschaft" mit den "Bachler Buam" aus Österreich, im Festzelt.

 

   

Festausklang

 

mit den "Bachler Buam"

An dieser Stelle möchten wir uns stellvertretend für den Festausschuß (dem 22 Frauen und Männer den FF Rechberg angehörten) nochmals bei allen Mitgliedern für die Unterstützung beim Fest 1999 recht herzlich bedanken. Allen Gästen der FF Rechberg sagen wir ebenfalls herzlichen Dank. Nur durch Ihren zahlreichen Besuch wurde das 100 jährige Gründungsfest unserer Wehr zu einem so unvergesslichen Ereignis.

Stellvertretend für den Festausschuß
v.l.n.r. Festleiter Spangler Andreas, Festmutter Wally Rappl, Vorstand Georg Kleindienst
Festbraut Sabine Kleindienst, Kommandant Gerhard Söllner
Ehrenfahnenmutter Katharina Rappl

 

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